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Low-Code für den Mittelstand: Was sich rechnet und was nicht

Low-Code ist kein Zaubermittel und keine Modeerscheinung. Es ist ein Werkzeug mit einem klar umrissenen Einsatzbereich. Diese Seite zeigt, welcher das ist, welche Plattform zu welcher Ausgangslage passt — und wann Sie besser die Finger davon lassen.

Warum Low-Code im Mittelstand funktioniert

Nicht weil es billiger ist, sondern weil es die eine Ressource schont, die im Mittelstand wirklich knapp ist: Zeit von Leuten, die den Betrieb am Laufen halten.

Klassische Individualentwicklung

  • Monate bis zur ersten Version, die jemand anfassen kann.
  • Oberfläche, Rechte, Datenbank und Deployment werden jedes Mal neu gebaut.
  • Änderungswünsche kosten jedes Mal Entwicklungszeit.

Low-Code

  • Erste nutzbare Version nach 4–6 Wochen, an der sich Feedback festmachen lässt.
  • Oberfläche, Rechteverwaltung und Schnittstellen sind Plattform-Standard.
  • Anpassungen sind Konfiguration statt Projekt — Ihr Team kann vieles selbst.
Was kosten Ihre manuellen Prozesse pro Jahr?

ROI-Rechner, 60 Sekunden, ohne E-Mail-Adresse.

Passung statt Liga: Wie Sie die Plattform auswählen

Vier Fragen, die die Auswahl in den allermeisten Fällen schon entscheiden.

  1. 1

    Wo liegen Ihre Daten?

    Muss On-Premise möglich sein, fallen reine Cloud-Plattformen sofort raus.

  2. 2

    Wie viele Nutzer?

    Per-User-Lizenzen wachsen mit jedem Mitarbeiter. Ab mittlerer Nutzerzahl kippt die Rechnung.

  3. 3

    Was muss angebunden werden?

    ERP, DATEV, DMS: Vorhandene Konnektoren sparen mehr als jeder Lizenzrabatt.

Die Frage ist nicht, welche Plattform die beste ist. Die Frage ist, welche zu Ihrer Landschaft, Ihrem Budget und Ihrer Betriebsrealität passt. Wir sagen Ihnen auch, wenn das nicht unsere ist — das ist für beide Seiten billiger als ein Projekt, das nicht passt.

Häufige Fragen zu Low-Code

Was ist eine Low-Code-Plattform?

Eine Low-Code-Plattform ist eine Entwicklungsumgebung, in der Anwendungen überwiegend visuell zusammengesetzt statt Zeile für Zeile programmiert werden: Oberflächen per Baukasten, Datenmodelle per Formular, Abläufe als Prozessdiagramm. Programmiert wird nur noch dort, wo es wirklich nötig ist. Das verkürzt die Zeit bis zur ersten nutzbaren Version typischerweise von Monaten auf Wochen.

Welche Low-Code-Plattform ist die beste?

Diese Frage führt in die Irre. Die Plattformen bedienen unterschiedliche Situationen: Wer tief im Microsoft-Stack steckt und dort bleiben will, fährt mit Power Apps oft gut. Wer Vendor-Lock-in vermeiden, On-Premise betreiben oder Lizenzkosten unabhängig von der Nutzerzahl planen muss, landet regelmäßig bei Intrexx. Mendix und OutSystems zielen eher auf grosse Entwicklungsteams. Entscheidend ist die Passung zu Ihrer Landschaft, nicht eine Rangliste.

Was kostet Low-Code-Entwicklung?

Zwei Blöcke: Lizenz plus Wartung für die Plattform und der Aufwand für Einführung und Entwicklung. Bei uns startet ein MVP-Projekt ab 15.000 €, erste Ergebnisse liegen nach 4–6 Wochen vor, eine vollständige Lösung nach 3–6 Monaten. Der Lizenzblock unterscheidet sich je nach Plattform erheblich — vor allem, weil Per-User-Modelle mit jedem zusätzlichen Mitarbeiter mitwachsen und andere nicht.

Wann lohnt sich Low-Code nicht?

Wenn es für Ihren Anwendungsfall gute Standardsoftware gibt, kaufen Sie die. Wenn Sie ein Produkt für den freien Markt bauen wollen, ist klassische Entwicklung meist besser. Und wenn nur ein einzelner kleiner Prozess klemmt, reicht oft eine Automatisierung ohne eigene Anwendung. Wir sagen Ihnen das auch, wenn es so ist.

Ersetzt Low-Code unsere IT-Abteilung?

Nein, und dieser Anspruch wäre auch das falsche Versprechen. Low-Code gibt Ihrer IT die Prozesse zurück, die heute an ihr vorbei über Excel und Insellösungen laufen. Architektur, Rechte, Schnittstellen und Betrieb bleiben eine IT-Aufgabe. Der Unterschied zwischen Schatten-IT und Enablement ist nicht das Werkzeug, sondern wer die Architektur verantwortet.

Welche Plattform passt zu Ihnen?

Wir beraten herstellerneutral zur Auswahl — auch wenn am Ende nicht Intrexx herauskommt.

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